Retriever Hunde – Welche Rassen zählen dazu?

Retriever Hunde – Welche Rassen zählen dazu?

Es gibt höchst unterschiedliche Retriever. Die beiden bekanntesten Hunderassen, die zu diesen speziellen Jagdhunden gezählt werden, sind dabei wohl der Golden Retriever und der Labrador Retriever. Beides sehr beliebte Hunderassen bei uns.

Retriever bringen etwas zurück

Retriever sind Apportierhunde, sie gehen als Jagdhunde also nicht selbst los und erlegen Wild, sondern sie bringen geschossenes Wild zum Jäger zurück. Dieser Vorgang des Zurückbringens (to retrieve) wurde dann die Bezeichnung Retriever gewählt.

Heute gibt es sechs von der FCI anerkannte Retrieverrassen:

  • Chesapeake Bay Retriever (Ursprungsland: USA)
  • Curly Coated Retriever (Ursprungsland: Großbritannien)
  • Flat-coated Retriever (Ursprungsland: Großbritannien)
  • Golden Retriever (Ursprungsland: Großbritannien)
  • Labrador Retriever (Ursprungsland: Neufundland/Großbritannien)
  • Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Ursprungsland: Kanada, Neuschottland)

Sie gehören zur FCI-Gruppe 8, die den Namen Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde trägt.

Die sechs Retriever Rassen mit Bild
Retriever Größe und Gewicht Besonderheit
Chesapeake Bay Retriever
Chesapeake Bay Retriever Rüden: 58-66 cm / 29,5-36,5 kg
Hündinnen: 53-61 cm / 25-32 kg
Eiswasserjagdhund
Wird auch als Wachhund eingesetzt.

Retriever sind heute meist tolle Familienhunde

Heute werden Retriever längst nicht mehr nur als Jagdhunde eingesetzt. Insbesondere Labrador Retriever und Golden Retriever haben längst unsere Wohnungen und Häuser als tolle Familienhunde erobert. Aber auch als Rettungshunde und Begleithunde sind diese Hunde sehr gut einsetzbar. Nur als Wachhunde bzw. Schutzhunde taugen die meisten Retriever nicht, hier bildet nur der Chesapeake Bay Retriever eine Ausnahme.

Besonders geeignet sind alle Retrieverrassen für Apportier-Aufgaben. Mit Dummys werden jagdähnliche Situationen nachgestellt. Dummys bestehen meist aus Segeltuch- bzw. Canvasstoff-Säckchen, die mit Kunststoffgranulat oder Sägemehl gefüllt sind. Retriever holen aber auch gerne andere Dinge zurück, natürlich auch Bälle, Frisbies und Co.

Retriever in Not

Obwohl Retriever Rassehunde sind und man für deren Welpen gerne mal einige Hunderte Euro hinblättert, bleiben auch diese tolle Hunde nicht davon verschont, selbst einmal in Not zu geraten. Die Gründe können vielfältig sein und reichen von recht dummen Gründen, dass sich jemand die Anschaffung eines Hundes einfach nicht gut genug überlegt hat, bis hin zu Trauerfällen, wo Herrchen oder Frauchen gestorben sind und sich niemand mehr um den Hund kümmern kann.

Hier wird es Adressen geben, wohin man sich wenden kann, wenn man selbst einen solchen Notfall hat oder wenn man einem Hund aus einem solchen Notfall eine echte neue Chance geben möchte.